Unternehmensumfrage zu Investitionen und Standortbedingungen
Die negative wirtschaftliche Entwicklung spitzt sich weiter zu
Die Wirtschaftslage in der nordrhein-westfälischen Metall- und Elektroindustrie (M+E) hatsich im ersten Jahresdrittel 2026 weiter verschlechtert. In den ersten vier Monaten desJahres verzeichnete der größte Industriezweig des Landes gegenüber dem Vergleichszeitraum2025 ein Minus von 7,6 Prozent. Besonders heftig ins Kontor schlugen dabei dieAutomobilindustrie (-8,8 Prozent), die Metallerzeugnisse (-9,6 Prozent) sowie die Metallerzeugungund -bearbeitung (-12,4 Prozent). Der anhaltende Produktionsrückgang schlägtsich immer mehr auf die Beschäftigung nieder, die im Vormonatsvergleich bereits den33. Monat in Folge rückläufig ist. Im April waren in der NRW-Metall- und Elektroindustriefast 21.000 Personen weniger in Lohn und Brot als noch vor Jahresfrist.Gesamtmetall hat eine bundesweite Unternehmensumfrage zu Investitionen und Standortbedingungen durchgeführt. Die Rückmeldungen unserer Mitgliedsunternehmen imRahmen dieser Umfrage zeigen die ernste Situation in unserer Region.
AGV-Geschäftsführer Christian Lepping stellt hierzu fest: „Wenn 100 % unsererMitgliedsunternehmen in der Umfrage die Attraktivität des Standorts schlechter bewertenals vor zehn Jahren, dann muss wirklich allen klar sein, was die Stunde geschlagen hat.Umso wichtiger ist es, die notwendigen Reformen weiter voranzutreiben. Priorität musshaben, was Wachstum schafft.”